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... Es war schon spät, als Rupert begann, seinen Wagen zu beladen. In einer Kiste hatte er bunte Stoffe verstaut. Zwei Fässer Wein und einen Korb voller rotbackiger Äpfel waren für die Schänke gedacht. Das Kloster wartete auf Leder und verschiedene Samen. Der Brüggener Lehrer hatte ein paar Bücher bestellt.
Rupert kontrollierte noch einmal seine Liste.
Die Bäckerin trat an den Wagen und reichte ihm zwei frisch gebackene Brote. Sie dufteten herrlich.
Der Händler steckte sie in einen Leinensack und legte ihn auf den Kutschbock. „Mein Vater braucht Mehl. Wirst du den Müller sehen?“
„Sicher. Ich werde Gunnar schon heute Abend treffen, denke ich. Auf dem Rückweg bringe ich euch Mehl mit. Wie viel braucht ihr denn?“
„Drei Säcke. Und wenn’s geht noch einen Sack Hafer? Hast du viele Bestellungen?“
„Ja, wie immer, wenn ich nach Brüggen fahre.“
Rupert hob noch einmal das Brot und schnupperte daran.
Die Bäckerin steckte ihm Geld zu.
„Eine gute Fahrt, Rupert. Schau, dass du nicht zu spät loskommst. Du musst durch die Auen!“
Rupert hörte die Sorge in der Stimme der Bäckerin und er lächelte.
„Mach dir keine Gedanken in ein paar Tagen bin ich wieder da.“
Er streckte ihr die Hand hin.
Als die letzten Kisten untergebracht waren, versorgte er sein Pferd noch einmal mit Wasser, zündete seine Laterne an und los ging die Fahrt.
Spargelfelder säumten seinen Weg. In langen geraden Reihen hatten die Bauern ihre Saat gezogen.
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