Schulprojekt Burgi
cover Burgi groß

Angebot 1

Lesung Burgi, das Findelkind


Dauer ca. 45 Minuten

www.brueggen.jugendherberge.de

Sie sind mit Ihrer Schulklasse in der Jugendherberge Brüggen?

Sie möchten Ihren Schülern etwas besonderes bieten?

Wie wäre es mit einer Lesung im Turm der Burg? Oder in der Jugendherberge?

Und im Anschluss erkunden Sie mit Ihrer Klasse den Ort anhand der Illustrationen, anhand es dazugehörenden Malbuchs oder in Begleitung der Autorin!

Vielleicht sind Sie an einer Wortspielerei in Brüggen interessiert... dazu in Kürze mehr...

Mühle und Burg

www.brüggen.de

Lateinschule
Lateinschule klein
Altes Zollhaus

Angebot 2

Lesung Burgi, das Findelkind und
Führung durch die Stadt

Dauer ca. 90 Minuten

zum Burgherren klein

Angebot 3

Lesung Burgi, das Findelkind
Ein Wortspiel in der Gemeinde

Dauer ca. 60 Minuten

Angebot 4

Lesung Burgi, das Findelkind
Wortspielerei
Atelierbesuch bei der Autorin


Dauer ca. 2 Stunden

Kreuzherrenplatz klein
Kloster

Zum Buch

... Es war schon spät, als Rupert begann, seinen Wagen zu beladen. In einer Kiste hatte er bunte Stoffe verstaut. Zwei Fässer Wein und einen Korb voller rotbackiger Äpfel waren für die Schänke gedacht. Das Kloster wartete auf Leder und verschiedene Samen. Der Brüggener Lehrer hatte ein paar Bücher bestellt.

Rupert kontrollierte noch einmal seine Liste.

Die Bäckerin trat an den Wagen und reichte ihm zwei frisch gebackene Brote. Sie dufteten herrlich.

Der Händler steckte sie in einen Leinensack und legte ihn auf den Kutschbock. „Mein Vater braucht Mehl. Wirst du den Müller sehen?“

„Sicher. Ich werde Gunnar schon heute Abend treffen, denke ich. Auf dem Rückweg bringe ich euch Mehl mit. Wie viel braucht ihr denn?“

„Drei Säcke. Und wenn’s geht noch einen Sack Hafer? Hast du viele Bestellungen?“

„Ja, wie immer, wenn ich nach Brüggen fahre.“

Rupert hob noch einmal das Brot und schnupperte daran.

Die Bäckerin steckte ihm Geld zu.

„Eine gute Fahrt, Rupert. Schau, dass du nicht zu spät loskommst. Du musst durch die Auen!“

Rupert hörte die Sorge in der Stimme der Bäckerin und er lächelte.

„Mach dir keine Gedanken in ein paar Tagen bin ich wieder da.“

Er streckte ihr die Hand hin.

Als die letzten Kisten untergebracht waren, versorgte er sein Pferd noch einmal mit Wasser, zündete seine Laterne an und los ging die Fahrt.

Spargelfelder säumten seinen Weg. In langen geraden Reihen hatten die Bauern ihre Saat gezogen.

 

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